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B l i t z s c h u t z
Blitzschutzanlagen
 
Sicherheit rund um die Uhr
Eine Blitzschutzanlage verringert die Wahrscheinlichkeit, dass ein Blitz in das geschützte Objekt, zum Beispiel ein Gebäude, einschlägt. Im Falle eines Einschlages bietet die Blitzschutzanlage dem Blitzstrom einen definierten, niederohmigen Strompfad. Dadurch werden Beschädigungen am geschützten Objekt weitgehend vermieden. Die primäre Schutzfunktion besteht darin, den Blitzstrompfad am zu schützenden Objekt vorbeizuführen.
 
 
Blitzeinschläge können Teile von Gebäuden ohne Blitzschutz zerstören, wenn zum Beispiel in Baustoffen enthaltenes Wasser explosionsartig verdampft oder Brände entstehen. Der Blitz kann direkt oder durch sein starkes elektromagnetisches Feld in elektrische Leitungen (zum Beispiel von Antennen oder Photovoltaikanlagen) oder Rohrleitungen (zum Beispiel von Solarkollektoren) einkoppeln und in das Innere von Gebäuden eindringen und dort weitere Zerstörungen anrichten.
Ein vollständiges Blitzschutzsystem besteht aus einem äußeren Blitzschutz, wie dem Blitzableiter, und einem inneren Blitzschutz wie dem Überspannungsschutz.
 
 
Ein Blitzschutzsystem hat die Aufgabe, alle Blitzeinschläge in eine bauliche Anlage einzufangen. Der Blitzstrom muss am Einschlagspunkt erfasst, zur Erde abgeleitet und im Erdboden verteilt werden. Dabei gilt es, thermische, mechanische oder elektrische Auswirkungen zu verhindern, die Schäden an der zu schützenden baulichen Anlage verursachen oder Menschen durch gefährliche Berührungs- oder Schrittspannungen im Inneren des Gebäudes gefährden können.
Wird ein Gebäude von einem Blitz getroffen, so heizt der Blitzstrom sowohl den Einschlagspunkt als auch das Mauerwerk auf. Hierdurch entsteht erhebliche Brandgefahr. Einen wirksamen Schutz vor direkten Blitzeinschlägen bieten fachgerecht und vorschriftsmäßig installierte Blitzschutzanlagen. Seit November 2002 gilt die Normenreihe DIN V VDE 0185 Teil 1 bis Teil 4 als Grundlage für den allgemeinen Blitzschutz.
Beim Planen und Einrichten von Blitzschutzsystemen ist vor allem der Teil 3 »Schutz von baulichen Anlagen und Personen« sehr wichtig, da er die Grundlagen des äußeren Blitzschutzes nach den anerkannten Regeln der Technik anwenderfreundlich beschreibt.
 
Blitzschutz- Klasse: Radius der Blitzkugel Blitzstromscheitelwert min. (Ampere) Blitzstromscheitelwert max. (Ampere) Einfang- wahrscheinlichkeit
 
I 20 m ≥ 2900 A 200 kA 99 %
 
II 30 m ≥ 5400 A 150 kA 97 %
 
III 45 m ≥10100 A 100 kA 91 %
 
IV 60 m ≥ 15700 A 100 kA 84 %
 
Tab. Blitzschutzklassen und Gefährdungsparameter in Abhängigkeit der Blitzschutzklassen: Bei kleineren als den angegebenen Blitzströmen ist die Fangwahrscheinlichkeit geringer. Der umfassendste Blitzschutz ist somit bei Blitzschutzklasse I gegeben.

Blitzkugel: es ist ein maßgebliches Verfahren zur Ermittlung von Eintrittstellen, die für einen direkten Blitzeinschlag in Frage kommen und ist in der IEC 62305-3 normiert. Es definiert den durch einen Blitz gefährdeten Bereich als Kugel, deren Mittelpunkt die Spitze des Blitzes ist. Die Oberfläche der Kugel stellt eine Äquipotentialfläche eines elektrischen Feldes dar. Es gibt vier Blitzschutzklassen, die jeweils verschiedenen Wahrscheinlichkeiten dafür entsprechen, dass der Scheitelwert eines Blitzstroms unterhalb einer vorgegebenen Stromstärke liegt.
 
Abb. Fangeinrichtung und Ableitung (Dachbereich) einer Großhalle
 
Einsatzbereich: Blitzschutzklassenempfehlung nach DIN VDS 2010
 
Ex-Bereiche bei Industrie und Chemie II
 
Rechenzentrum, militärische Bereiche, Kernkraftwerke I
 
Museen, Schulen, Hotels mit mehr als 60 Betten III
 
Krankenhäuser, Kirchen, Lager, Versammlungsstätten für mehr als 100 bzw. 200 Personen III
 
Verwaltungsgebäude, Verkaufsstätten, Büro- und Bankgebäude mit über 2000qm Fläche III
 
Wohngebäude mit mehr als 20 Wohnungen, Hochhäuser über 22m Gebäudehöhe III
 
Privathäuser, Büro- und Verkaufsstätten, Verwaltungs- und Bankgebäude unter 2000 qm Fläche kein Blitzschutz
 
Tab. Blitzschutzklassenverteilung nach Gebäudetyp
 
Prüfung und Wartung von Blitzschutzanlagen
 
Blitzschutzanlagen sollten, auch nach der Abnahmeprüfung, in regelmäßigen Abständen auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft werden, um eventuelle Mängel festzustellen und gegebenfalls Nachbesserungen vorzunehmen. Die Prüfung umfasst die Kontrolle der technischen Unterlagenund das Besichtigen und Messen des Blitzschutzsystems.
 
Blitzschutz- Klasse: Intervall zwischen den vollständigen Prüfungen Intervall zwischen den Sichtprüfungen von baulichen Anlagen
 
I 2 Jahre 1 Jahr
 
II 4 Jahre 2 Jahre
 
III, IV 6 Jahre 3 Jahre
 
Tab. Zeitabstände zwischen den Wiederholungsprüfungen
 
Die Prüfungen und Wartungen sollten unter Zugrundelegung der Norm und der technischen Grundsätze der DIN V VDE V 0185 Teil 3-3 durchgeführt werden. Die folgenden Punkte müssen beachtet werden:
  • Die Prüfungen beinhalten auch die Kontrolle des inneren Blitzschutzes.
  • Hierzu gehört auch die Kontrolle des Blitzschutzpotentialausgleichs und der angeschlossenen Blitz- und Überspannungsableiter.
  • Ein Prüfbereicht oder Prüfbuch zur Dokumentation von Prüfungen und Wartungen von Blitzschutz-Systemen muss bei bei jeder Prüfung oder Wartung ergänzt oder neu erstellt werden.
 
Die Brandschutz Mecklenburg GmbH übernimmt für Sie die Projektierung, Planung, Erstellung und Prüfung/Wartung Ihrer erforderlichen Blitzschutzanlage. Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf, um eine individuelle Beratung mit Ihnen vereinbaren zu können. Die Kontaktdaten hierzu finden Sie im Impressum oder nutzen Sie unser
 
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