Startseite
Produkte
Service
Partner
Galerie
Kontakt
Impressum
P r o d u k t e
F e s t e l l a n l a g e
Feststellanlage
 
Schutz und Sicherheit für Gebäude
Jeder Brand beginnt mit einer unbemerkten Rauchentwicklung und der lautlosen Ausbreitung giftiger Rauchgase, die für den Menschen tödlich sind. Binnen kürzester Zeit sind Flucht- und Rettungswege verraucht und nicht mehr begehbar. Um die Ausbreitung der tödlichen Rauchgase über das gesamte Gebäude zu verhindern, müssen Türöffnungen zwischen Brandabschnitten geschlossen sein. Anders bei Rauch- und Feuerschutztüren, die mit einer Feststellanlage ausgestattet sind. Diese dürfen offen stehen, wenn das sichere Schließen der Tür im Anforderungsfall garantiert ist.

Eine Feststellanlage (FSA) oder auch Türfeststellanlage (TFA) ist also eine Einrichtung zum Offenhalten von Brandabschlüssen (z. B. Brandschutztüren, Rauchschutztüren oder Rolltore zwischen Brandabschnitten). Die Feststellanlage sorgt dafür, das Feuerschutzabschlüsse sowie Rauchabschlüsse offen gehalten werden aber bei einem Brand bzw. im Fall von Rauchentwicklung sicher geschlossen werden.
 
 
Eine Feststellanlage besteht im Wesentlichen aus den folgenden Komponenten:
  • Energieversorgung (Auswertung/Zentrale)
  • mindestens einem Branderkennungselementen, z.B.optischer Rauchmelder oder Rauchschalter
  • Feststelleinrichtung, z.B. Magnet mit Ankerplatte oder Türschließer mit interner oder externer Feststellung sowie automatischen Tor- und Türantrieben

Taster zum manuellen Schließen der Tür müssen Rot sein und die Aufschrift tragen Tür oder Tor Schließen, sie können nur dann entfallen wenn die Feststellung auch über geringen Druck auf das Türblatt aufgehoben werden kann.

Früher fanden wegen größerer Sicherheit vor Störbeeinflussungen (Wasserdampf, Staub u. a.) auch Ionisationsrauchmelder Verwendung. Diese sind wegen ihrer Radioaktivität fast vollständig vom Markt verschwunden, außerdem sind sie als Sondermüll zu betrachten und mit ihrer Seriennummer und Einbauort in Deutschland bei den Landesämtern für Umweltschutz registriert.

Einige Systeme sind mit Akkus für den Fall, dass die 230-V-Versorgungsspannung wegfällt, ausgestattet. Das Wegfallen der Versorgungsspannung, und gegebenenfalls auch der Akkuspannung, muss zum Schließen des Brandabschlusses führen.

Die Feststellvorrichtungen können auch durch Brandmeldeanlagen angesteuert werden. Eine Aufschaltung auf eine Brandmeldeanlage ist zulässig, jedoch nicht die Weiterleitung des Signals aus der Feststellanlage an die z.B. Feuerwehr. Feststellanlagen sind eigenständige Anlagen die über eigene Branderkennungselemente (Rauchmelder oder Temperaturmelder) verfügen. Im Verlauf von Fluchtwegen und Rettungswegen sind zwingend Rauchschalter zu verwenden.
 
Zulassung einer Feststellanlage
 
Eine Feststellanlage muss vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) zugelassen werden.Diese Zulassungen werden in der Regel für 5 Jahre erteilt und auf Antragsstellung auch ggf. verlängert. Erlischt eine Zulassung ist die Grundlage für die verwendung als Feststellanlage im Sinne der Landesbauordnungen nicht mehr erbringbar und die Anlage kann nicht mehr verwendet werden. Es sei denn die Anlage wurde vor Ablauf des Zulassungsbescheides eingebaut und das Abnahmeprotokoll der Firma die den Einbau der Anlage vor Ablauf des Bescheides vorgenommen hat ist noch verfügbar und wurde vom Betreiber aufbewahrt. Die DIBt-Richtlinien für Feststellanlagen an beweglichen Feuerschutzabschlüssen legen fest, wie Feststellanlagen geplant, betrieben, abgenommen und gewartet werden müssen. Die aktuellen gültigen Richtlinien sind vom Oktober 1988.

Die Anlage muss eine Eignungsprüfung durchlaufen. Durch diese ist die Erfüllung der DIBt-Anforderungen nachzuweisen. Die Eignungsprüfung wird vom VdS Schadenverhütung (VdS) durchgeführt. Es werden grundsätzlich nur komplette Feststellanlagen geprüft. Alle Teile des Systems müssen zusammen geprüft und zugelassen werden. Andernfalls wird die gesamte Anlage nicht zugelassen.
 
 
 
Abb. Aufbau einer Feststellanlage von Hekatron
 
Aufbau einer Feststellanlage
 
Die Feststellanlagen von Hekatron bestehen lediglich aus fünf Bauteilen – dem Rauch- oder Thermoschalter, dem Türhaftmagneten und der entsprechenden Ankerplatte, der Handauslösung sowie dem Netzgerät. Somit sind zur Ansteuerung der Feststellvorrichtung keine externen Schaltgeräte oder Zentralen erforderlich.

Rauch- oder Thermoschalter dienen zur Detektion eines Brandes und lösen im Anforderungsfall die Feststellvorrichtung aus. Dadurch veranlassen die Türhaftmagnete oder die elektrischen Türschließer das Schließen der Wandöffnung und damit das Feststellen des betroffenen Brandabschnittes. Manuell kann über den Druckknopftaster die Auslösung des Feuerschutzabschlusses veranlasst werden. Das Netzgerät versorgt die Rauch- und Thermoschalter sowie den Türhaftmagneten mit Strom.
 
 
Anwendungsgebiet einer Feststellanlage
 
Ein spezielles Anwendungsgebiet für Feststellanlagen existiert auch im explosionsgefährdeten Bereich (Ex-Bereich).Zone 1 und 2. Solche Anlagen sind besonders auszuführen alle Bauteile sind speziell nochmals (EX) zugelassen und geprüft. Feststellanlagen in Ex-Bereichen sind immer mit Gaswarngeräten auszuführen. Auszug aus der DIN EN 14637 (Seite 31 / A.2): »An Türen von Räumen, in denen eine explosionsfähige Atmosphäre durch brennbare Gase, Dämpfe oder Nebel entstehen kann, sollten Feststellanlagen nur verwendet werden, wenn die Feststellvorrichtungen zusätzlich durch Melder einer Gaswarnanlage ausgelöst werden. Gaswarnanlage und Feststellanlage müssen elektrisch miteinander verbunden sein. Elemente, Bauteile und Verbindungskabel von Feststellanlagen, die in diesen Räumen installiert werden, müssen eigensicher sein.«
 
 
Abnahme und Instandhaltung einer Feststellanlage
 
Die eingebaute Anlage muss auf einwandfreie Funktion und vorschriftsmäßige Installation überprüft werden. Nach der Abnahmeprüfung muss im Bereich der installierten Feststellanlage vom Betreiber der Anlage ein Zulassungsschild angebracht werden. Die Abnahme kann nur vom Hersteller der Feststellanlage einer vom Hersteller zertifizierten Person oder einer benannten Prüfstelle (derzeit nur VdS Schadenverhütung GmbH) durchgeführt werden. Nach Ablauf der Zulassungsbescheide des DIBt entfällt die Grundlage für die Abnahmeprüfung nach Errichtung der Anlage und die Feststellanlage kann nicht mehr abgenommen werden. Über die erfolgreiche Abnahmeprüfung ist ein Protokoll auszufertigen dieses ist von Betreiber der Anlage aufzubewahren und auf verlangen (z.B. bei der Feuerbeschau durch kommunale Behörden, Feuerwehr) vorzulegen. Da die Landesbauordnungen den Begriff des "Bestandsschutzes" nicht kennen, sind bei nicht abgenommenen Anlagen bei denen die Zulassungsbescheide abgelaufen sind und bei abgenommenen Anlagen mit erfolgreichem Abnahmeprotokoll, die aber bei der Wartung erhebliche nicht durch Reparaturen oder Wartungsarbeiten behebbare Mängel aufweisen, vom Feuerschutzabschluss zu entfernen.

Die Feststellanlage muss vom Betreiber ständig betriebsfähig gehalten und mindestens einmal pro Monat auf ihre einwandfreie Funktion überprüft werden. Außerdem ist der Betreiber verpflichtet, einmal pro Jahr eine Prüfung auf ordnungsgemäßes und störungsfreies Zusammenwirken aller Geräte, sowie eine Wartung vorzunehmen oder vornehmen zu lassen, sofern nicht im Zulassungsbescheid eine kürzere Frist angegeben ist.

Diese Prüfungen und Wartungen sind schriftlich zu dokumentieren, die Dokumentation muss aufbewahrt werden und ist auf Verlangen vorzulegen.
 
 
Installation und Wartung durch die Brandschutz Mecklenburg GmbH
 
Sollten Sie nicht sicher sein, ob Ihre eingesetzte Feststellanlage den Anforderungen an den Brandschutz genügen, beraten wir Sie gerne. Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf, um eine individuelle Beratung mit Ihnen vereinbaren zu können. Die Kontaktdaten hierzu finden Sie im Impressum oder nutzen Sie unser
 
Kontaktformular
 
 
© 2012 Brandschutz Mecklenburg GmbH, 23923 Palingen, Tel 038821 - 60408 © 2009 Produktion + Design: Palme Design Nordus
All rights reserved. Any abuse, non-authorized reproducing or copying is strictly prohibited.
Impressum - Datenschutzerklärung

 

?>