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P r o d u k t e
R a u c h m e l d e r
Rauchmeldetechnik
 
Sicherheit rund um die Uhr
Brandrauch verbreitet sich viel schneller als Feuer. Bereits nach wenigen Sekunden kann Ihre Wohnung oder Ihr Zimmer so stark mit schwarzem Rauch gefüllt sein, dass Sie die Orientierung verlieren und in Lebensgefahr geraten. Denn Brandrauch enthält u.a. giftige Blausäure, Atemgifte, die zum Ersticken führen sowie Ammoniak und Schwefeldioxid mit ätzender Wirkung auf die Atemwege. Maximal zehn Meter können Sie ohne lebensgefährliche Schäden im giftigen Rauch zurücklegen. Nach zwei Minuten kann eine Rauchvergiftung bereits tödlich sein. Aber auch das Feuer breitet sich schnell aus: in nur 30 Sekunden kann ein Brand außer Kontrolle geraten und in weniger als 5 Minuten kann Ihr Zimmer schon vollständig ausgebrannt sein.
 
Dank moderner Technik ist es heute möglich, Brände bereits im Frühstadium sicher zu erkennen. Durch die schnelle Einleitung von Gegenmaßnahmen können Schäden an Mensch, Gebäude und Einrichtung reduziert werden.
 
 
 
Heimrauchmelder
 
Ob Wohnung, Haus oder kleinere Gewerbeliche Anwendungen: Informieren Sie sich über unsere Heimrauchmelder, die bereits einen effektiven Schutz vor Bränden bieten. Über moderne Funktechnologie können die Heimrauchmelder auch vernetzt arbeiten. Mittlerweile besteht in den Bundesländern Hessen, Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz, Saarland, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern eine in der Landesbauordnung festgeschriebene Heimrauchmelderpflicht. Damit entsprechen diese Länder bereits seit langem bestehenden Forderungen von
  • Landesfeuerwehrverbänden
  • der Arbeitsgemeinschaft der Berufsfeuerwehren sowie
  • des Deutschen Feuerwehrverbands
die Installation von Rauchwarnmeldern als gesetzliche Regelung in die Landesbauordnung aufzunehmen.

Die Gesetzgebung über die Ausstattung von Privathaushalten mit Rauchwarnmeldern ist Landesrecht und in den Bauordnungen der jeweiligen Bundesländer geregelt:
  • Rheinland-Pfalz (Gesetz v. 2003) (Übergangsfrist bis 31.06.2012)
    • § 44 (8) LBauO
    • Neubauten, Umbauten und auch Bestandsbauten müssen mit Rauchwarnmeldern versorgt werden.
    • Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, die als Rettungswege beschrieben sind, müssen mit mindestens einem funktionstüchtigen Rauchwarnmelder ausgestattet sein.
    • Die Funktionsbereitschaft der Rauchwarnmelder ist durch entsprechende Wartungen zu erhalten.
  • Saarland (Gesetz v. 2004)
    • § 46 (4) LBO
    • Neubauten und Umbauten müssen mit Rauchwarnmeldern versorgt werden.
    • Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, die als Rettungswege beschrieben sind, müssen mit mindestens einem funktionstüchtigen Rauchwarnmelder ausgestattet sein.
    • Die Funktionsbereitschaft der Rauchwarnmelder ist durch entsprechende Wartungen zu erhalten.
  • Hessen (Gesetz v. 2005) (Übergangsfrist bis 31.12.2014)
    • § 13 (5) HBO
    • Neubauten, Umbauten und auch Bestandsbauten müssen mit Rauchwarnmeldern versorgt werden.
    • Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, die als Rettungswege beschrieben sind, müssen mit mindestens einem funktionstüchtigen Rauchwarnmelder ausgestattet sein.
    • Die Funktionsbereitschaft der Rauchwarnmelder ist durch entsprechende Wartungen zu erhalten.
  • Nordrhein Westfalen (Gesetz v. 2004)
    • Wohnungen in öffentlich geförderte Neubauten und Umbauten müssen mit Rauchwarnmeldern versorgt werden.
    • Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, die als Rettungswege beschrieben sind, müssen mit mindestens einem funktionstüchtigen Rauchwarnmelder ausgestattet sein.
    • Die Funktionsbereitschaft der Rauchwarnmelder ist durch entsprechende Wartungen zu erhalten.
  • Thüringen (Gesetz v. 2008)
    • § 46 (4) LBO
    • Neubauten und Umbauten müssen mit Rauchwarnmeldern versorgt werden.
    • Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, die als Rettungswege beschrieben sind, müssen mit mindestens einem funktionstüchtigen Rauchwarnmelder ausgestattet sein.
    • Die Funktionsbereitschaft der Rauchwarnmelder ist durch entsprechende Wartungen zu erhalten.
  • Mecklenburg-Vorpommern (Gesetz v. 2006) (Übergangsfrist bis 31.12.2009)
    • § 48 (4) LBauO MV
    • Neubauten, Umbauten und auch Bestandsbauten müssen mit Rauchwarnmeldern versorgt werden.
    • Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, die als Rettungswege beschrieben sind, müssen mit mindestens einem funktionstüchtigen Rauchwarnmelder ausgestattet sein.
    • Die Funktionsbereitschaft der Rauchwarnmelder ist durch entsprechende Wartungen zu erhalten.
  • Schleswieg-Holstein (Gesetz v. 2004) (Übergangsfrist bis 31.12.2009)
    • § 52 (7) LBO
    • Neubauten, Umbauten und auch Bestandsbauten müssen mit Rauchwarnmeldern versorgt werden.
    • Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, die als Rettungswege beschrieben sind, müssen mit mindestens einem funktionstüchtigen Rauchwarnmelder ausgestattet sein.
    • Die Funktionsbereitschaft der Rauchwarnmelder ist durch entsprechende Wartungen zu erhalten.
  • Hamburg (Gesetz v. 2006) (Übergangsfrist bis 31.12.2010)
    • § 45 (6) HBauO
    • Neubauten, Umbauten und auch Bestandsbauten müssen mit Rauchwarnmeldern versorgt werden.
    • Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, die als Rettungswege beschrieben sind, müssen mit mindestens einem funktionstüchtigen Rauchwarnmelder ausgestattet sein.
    • Die Funktionsbereitschaft der Rauchwarnmelder ist durch entsprechende Wartungen zu erhalten.
 
 
 
Die Regelungen in Hessen und Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern gehen insoweit über die Heimrauchmelderpflicht in den beiden anderen Bundesländern hinaus, als hier Rauchmelder sowohl in Neu- als auch in Bestandsbauten vorgeschrieben sind.
 
Warum Rauchmelder?
 
Im Falle eines Brandes werden im Schlaf die geruchlosen Gase Kohlenmonoxid und Kohlendioxid eingeatmet und führen sehr rasch zum Tod - schon wenige Lungenfüllungen Kohlenmonoxid sind tödlich! Da im Schlaf auch unser Geruchssinn schläft, werden auch andere beim Brand entstehende Gerüche nicht zwangsläufig wahr genommen.

Bei fast allen Bränden entsteht Rauch, der sich in der Regel zuerst unter der Zimmerdecke sammelt und dort durch die Öffnungen in den Innenraum des Rauchmelders eindringt.



Abb. die ideale Lösung - der SecuriStar H von Hekatron mit 360° - Alarmanzeige

Im Inneren des Rauchmelders befindet sich eine Lichtquelle und ein Lichtsensor. Die Lichtquelle und der Sensor sind so angeordnet, dass im Normalfall (ohne Rauch) der Lichtstrahl nicht auf den Sensor auftrifft. Dringt jedoch Rauch durch die Öffnungen in das Innere des Rauchmelders ein, werden die Lichtstrahlen vom Rauch reflektiert, wodurch der Lichtsensor ein Signal empfängt und dieses in einen elektrischen Impuls umwandelt.

Eine elektronische Schaltung wertet den Impuls aus und erzeugt einen sehr lauten, durchdringenden Warnton.

Die Öffnungen des Rauchmelders müssen so angeordnet sein, dass der Rauch von allen Seiten ungehindert in die Messzelle eindringen kann. Gleichzeitig sollte das Eindringen von kleinen Insekten verhindert werden - z. B. durch ein Fliegengitter - um einen Fehlalarm durch ein Insekt zu verhindern. Wird der Fotosensor durch ein Insekt verschmutzt, kann das die Funktion des Rauchmelders beeinträchtigen.

Rauchmelder verhindern und löschen also nicht das Feuer, sondern warnen Personen in der Nähe eines Brandes, um so eine rechtzeitige Flucht und eine möglichst schnelle Alarmierung der Feuerwehr zu ermöglichen.
 
Wo werden Rauchmelder installiert?
 
Rauchmelder müssen immer an der Zimmerdecke, möglichst in Raummitte angebracht werden. Ist die Montage in der Raummitte nicht möglich, sollte zumindest ein Abstand zur Wand von 50 cm eingehalten werden.

Mindestens in jedem Schlafraum und in jedem Flur sollte ein Rauchmelder installiert werden. Alle Räume oder Flure die zum Verlassen der Wohnung im Notfall begangen werden müssen (also Fluchtwege), sollten ebenfalls mit einem Rauchmelder ausgestattet werden. In mehrgeschossigen Häusern mit offener Verbindung der einzelnen Geschosse muss mindestens ein Rauchmelder pro Etage installiert werden.

Wer optimale Sicherheit möchte, sollte jeden Raum seiner Wohnung oder seines Hauses mit einem Rauchmelder ausstatten. Da ein Brand überall entstehen kann, ist auch im Keller, im Dachboden und im Treppenhaus ein Rauchmelder sinnvoll.

Nur bedingt sinnvoll sind Rauchmelder in Räumen in denen im Normalfall Rauch oder Dampf entsteht, wie z. B. Küche, Bad, oder Garage, da in diesen Räumen Fehlalarme ausgelöst werden können.

In jedem Fall müssen die Hinweise zur Montage und Installation der mitgelieferten Bedienungs- oder Gebrauchsanleitung studiert und befolgt werden.

Bei komplizierter Raumgeometrie wie z. B. bei Erkern, L-förmigen Räumen oder bei Räumen mit Unterzügen, sollten Sie vor der Installation der Rauchmelder von fachkundiger Seite Rat einholen. Meist bietet die örtliche Feuerwehr fachkundige Beratung an. Wer lieber selbst nachlesen will, findet ausführliche Informationen zum Einbau und Betrieb von Rauchmeldern in der Deutschen Norm "DIN 14676".
 
 
Sollten Sie nicht sicher sein, ob Ihre eingesetzte Brandmeldetechnik den Anforderungen an den Brandschutz genügen, beraten wir Sie gerne. Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf, um eine individuelle Beratung mit Ihnen vereinbaren zu können. Die Kontaktdaten hierzu finden Sie im Impressum oder nutzen Sie unser
 
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